Eurofighter - Chaos um Darabos
Beim Amtsantritt von Norbert Darabos als Verteidigungsminister hab ich geschrieben: Als Staatsbürger misstraue ich einem Verteidigungsminister, der selbst den Dienst mit der Waffe mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, als Verteidigungsminister aber diesen Dienst mit der Waffe anordnet. Als Miliz-Offizier bin ich ihm zu Loyalität verpflicht. Aber auch diese Loyalität hat ihre Grenzen. Was Norbert Darabos als Verteidigungsminister alles schon verabsäumt hat, macht ihn zu einer großen Bürde für das Bundesheer, wie zahlreiche Milizoffiziere bereits in aller Öffentlichkeit betont haben.
Auch die Aussagen des Neo-Ministers in der Öffentlichkeit sind nicht das Papier wert, auf dem sie abgedruckt werden. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung gibt Darabos zu: Die Lizenzen für den Eurofighter wurden von der alten Regierung rechtzeitig (im August 2004!) beantragt. Der Betrieb des Eurofighter ohne "Krypto-Schlüssel" ist möglich - da auch die derzeitigen Jets ohne diesen Schlüssel fliegen. Zweimal der Lüge überführt - peinlich, peinlich.
Besonders pointiert formulieren es die "Salzburger Nachrichten" in ihrer gestrigen Ausgabe:
Zitat::
Beim Amtsantritt von Norbert Darabos schrieb diese Zeitung, einen ehemaligen Zivildiener mit der Leitung der Armee zu betrauen sei so ähnlich, wie einen Vegetarier zum Chef einer Rindfleischküche zu machen. Diese Prophezeiung ist leider eingetreten. Der Verteidigungsminister wirkt nach vier Monaten Amtszeit so wie ein Tierschützer, der täglich mit toten Tieren hantieren muss: extrem unglücklich. [...] Darabos kann einem menschlich gesehen wirklich Leid tun. Politisch muss man hingegen sagen: Ein derart angeschlagener Minister ist nicht fähig, die gewaltigen Probleme des Bundesheeres zu lösen.
Auch die Aussagen des Neo-Ministers in der Öffentlichkeit sind nicht das Papier wert, auf dem sie abgedruckt werden. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung gibt Darabos zu: Die Lizenzen für den Eurofighter wurden von der alten Regierung rechtzeitig (im August 2004!) beantragt. Der Betrieb des Eurofighter ohne "Krypto-Schlüssel" ist möglich - da auch die derzeitigen Jets ohne diesen Schlüssel fliegen. Zweimal der Lüge überführt - peinlich, peinlich.
Besonders pointiert formulieren es die "Salzburger Nachrichten" in ihrer gestrigen Ausgabe:
Zitat::
Beim Amtsantritt von Norbert Darabos schrieb diese Zeitung, einen ehemaligen Zivildiener mit der Leitung der Armee zu betrauen sei so ähnlich, wie einen Vegetarier zum Chef einer Rindfleischküche zu machen. Diese Prophezeiung ist leider eingetreten. Der Verteidigungsminister wirkt nach vier Monaten Amtszeit so wie ein Tierschützer, der täglich mit toten Tieren hantieren muss: extrem unglücklich. [...] Darabos kann einem menschlich gesehen wirklich Leid tun. Politisch muss man hingegen sagen: Ein derart angeschlagener Minister ist nicht fähig, die gewaltigen Probleme des Bundesheeres zu lösen.
gerhard.loub - 30. Mai, 15:01