Sonntag, 10. Juni 2007

Illegale Polizeikontrolle?

Polizeikontrolle am Währinger Gürtel
Kein Fahren und Parken am Gehsteig? Weit gefehlt! Hier am Währinger Gürtel ließ die Polizei sogar dieses Auto auf den Gehsteig fahren, nachdem die Fahrerin in die Radarkontrolle geraten war. Ein seltsames Vorbild...

Freitag, 8. Juni 2007

Blogger-Umfrage

Für mein Publizistik-Studium führe ich eine Erhebung zu Blogger/innen-Gewohnheiten durch. Wer dieses Posting liest und selbst bloggt, würde mir sehr helfen, wenn er den Fragebogen (Download unter http://www.loub.at/publizistik/downloads/fb_loub_pauker_MB_endversion.doc) ausfüllt und so bald wie möglich per Mail an gerhard@loub.at sendet.

Montag, 4. Juni 2007

Peter Diem

Peter Diem
Vorlesung bei Fessel/GfK: Heute berichtet Peter Diem über Online-Befragung.
Peter Diem war mein erster Kontakt in die ÖVP-Bundespartei. Damals, im Jahr 1999, hat er den "FC Schüssel" geleitet. Wir haben gemeinsam die "ÖVP-Webfamily" ins Leben gerufen, bei der wir in einer ersten Phase eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bundespartei und Bundesländern organisiert haben.
Im Jahr 2001 hat Peter Diem mit Fessel/GfK für uns eine hochinteressante Online-Umfrage zur Bewertung der Homepage gestartet. Usergewohnheiten und regionale Verteilung der Homepage-Besucher waren eben so ein Thema wie Altersstrukturen, Gender-Verteilung, Layoutbewertung und Usability. Es war damals der erste groß angelegte externe Test einer ÖVP-Homepage. Viele Erkenntnisse von damals helfen uns auch heute noch bei unserer Arbeit.

Firmung

Firmung1
Am Sonntag war ich bei der Firmung des Sohns einer Bekannten in der Pfarre Ober St. Veit. Eine bewegende Feier in einer leider viel zu kleinen Kirche. Denn während sonst die Zahl der Kirchenbesucher marginalisiert ist, drängten sich diesmal Verwandte und Bekannte der Firmlinge, es waren in der stickigen und engen Kirche kaum noch Stehplätze zu bekommen.
Firmung2
Ganz interessant waren auch die Gäste: Neben meinem ehemaligen Schuldirektor aus der Gymnasiums-Zeit war auch der Grüne Gemeinderat und Blogger-Kollege Christoph Chorherr unter den Messbesuchern (ganz links hinten, leicht verdeckt). Ein sympathischer Zug, zu so einem Anlass auch mal einen Grünen zu treffen :-)

Mittwoch, 30. Mai 2007

Eurofighter - Chaos um Darabos

Beim Amtsantritt von Norbert Darabos als Verteidigungsminister hab ich geschrieben: Als Staatsbürger misstraue ich einem Verteidigungsminister, der selbst den Dienst mit der Waffe mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, als Verteidigungsminister aber diesen Dienst mit der Waffe anordnet. Als Miliz-Offizier bin ich ihm zu Loyalität verpflicht. Aber auch diese Loyalität hat ihre Grenzen. Was Norbert Darabos als Verteidigungsminister alles schon verabsäumt hat, macht ihn zu einer großen Bürde für das Bundesheer, wie zahlreiche Milizoffiziere bereits in aller Öffentlichkeit betont haben.

Auch die Aussagen des Neo-Ministers in der Öffentlichkeit sind nicht das Papier wert, auf dem sie abgedruckt werden. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung gibt Darabos zu: Die Lizenzen für den Eurofighter wurden von der alten Regierung rechtzeitig (im August 2004!) beantragt. Der Betrieb des Eurofighter ohne "Krypto-Schlüssel" ist möglich - da auch die derzeitigen Jets ohne diesen Schlüssel fliegen. Zweimal der Lüge überführt - peinlich, peinlich.


Besonders pointiert formulieren es die "Salzburger Nachrichten" in ihrer gestrigen Ausgabe:

Zitat::

Beim Amtsantritt von Norbert Darabos schrieb diese Zeitung, einen ehemaligen Zivildiener mit der Leitung der Armee zu betrauen sei so ähnlich, wie einen Vegetarier zum Chef einer Rindfleischküche zu machen. Diese Prophezeiung ist leider eingetreten. Der Verteidigungsminister wirkt nach vier Monaten Amtszeit so wie ein Tierschützer, der täglich mit toten Tieren hantieren muss: extrem unglücklich. [...] Darabos kann einem menschlich gesehen wirklich Leid tun. Politisch muss man hingegen sagen: Ein derart angeschlagener Minister ist nicht fähig, die gewaltigen Probleme des Bundesheeres zu lösen.

Freitag, 25. Mai 2007

Attersee

Am AtterseeAm Rückweg von meiner Rehabilitation mit meiner Mutter beim Zwischenstopp am Attersee.

Sonntag, 20. Mai 2007

Sonntag in St. Georgen

stgeorgen
Mittlerweile ist die letzte Woche meiner Rehabilitation nach meiner Bandscheiben-Operation in St. Georgen im Attergau (hier ein Innenfoto der Kirche während der Sonntagsmesse) angebrochen. Und nach ersten Problemen zu Beginn mit Kreislauf und Infekt läuft´s jetzt eigentlich ganz gut.
Ein bisschen schockiert hat mich vorgestern die Headline von "Österreich": "ÖVP plant Neuwahlen im Herbst". Aber beim ersten Nachfragen hat sich herausgestellt: Es war nur ein Paradebeispiel des "seriösen Journalismus" wie ihn "Österreich" meint - und hier im Speziellen meine frühere Kollegin in der Bundespartei, Iris Brüggler. Viel Lärm um Nichts...

Freitag, 13. April 2007

Bundesparteitag in Second Life

ÖVP-Bundesparteitag in Second Life, vor einem Portrait von Willi Molterer
Ok, irgendwie komm ich hier heute überhaupt nimmer raus. Aber ganz ehrlich, eine Woche vor dem Bundesparteitag war ja wohl nix anderes zu erwarten. Und mir ist die Action schon direkt abgegangen ;-)

Heute sind wir einen großen Schritt vorwärts gekommen. Mein Ziel ist es ja, dass der Bundesparteitag wieder zeigt, wie modern und zeitgemäß die ÖVP ist. Und so, wie wir 2003 beim Bundesparteitag bei den Neuen Medien die Nase vorn hatten wird uns das auch diesmal gelingen. Heute ist es mir gelungen, Michi Mojzis vom SecondLife-Auftritt des Bundesparteitags zu überzeugen. Gottseidank haben wir so eine aufgeschlossene Chefin, das macht vieles einfacher.

Natürlich will ich hier, bei der ersten EXKLUSIVEN Erwähnung, noch keine Details verraten. Aber es wird echt super, wir werden einige Europa- vermutlich sogar Weltpremieren haben. Schaut´s wieder vorbei in meinem Blog, es lohnt sich.

P.S.: An meine lieben Blogger/innen-Kolleg/innen ;-) Noch besteht die Chance zur Bewerbung für einen Platz am Bundesparteitag - einfach Mail an gerhard.loub@bp.oevp.at. Anmeldeschluss ist vermutlich der Montag.

P.P.S.: Das Bild hängt jetzt schon in SecondLife, hat (noch) nichts mit unserem Bundesparteitag-Auftritt zu tun...

Donnerstag, 12. April 2007

Blogger gesucht

EXKLUSIV zuerst in meinem Blog: Für den Bundesparteitag am 21. April lädt die ÖVP erstmals auch Blogger ein. Infos & Anmeldung unter gerhard.loub@bp.oevp.at!

ORF Neu - The day after

echo
Seit Dienstag bin ich ein paar Mal darauf angesprochen worden, ob ich nicht zu kritisch gewesen wäre mit meinem Kommentar zum reformierten ORF. Nun, die Kommentare in den Zeitungen fallen ähnlich katastrophal aus. Dazu Quoten, die vor allem das neue "Flaggschiff" "Mitten im 8en" stark an die Titanic erinnern lassen. Trotz Riesenbewerbung am 1. Tag ganze 364.000 Zuschauer. Bereits am zweiten Tag Absturz auf 289.000 Zuseher. Viel schlimmer kann´s kaum kommen.

Die erste ZiB war auch eher eine Pleiten- Pech- und Pannenshow als eine professionell gemachte Nachrichtensendung. Die weißen Streifen im Hintergrund, die kein Mensch versteht, verpfuscht Inserts, störende schwarze Balken runden das grafische Desaster ab. Dazu ein Innenpolitik-Chef, der aus einer Analyse ein merkwürdiges Herumstottern macht und keinen ganzen Satz herausbringt. Verspieltes Agieren an der neuen Video-Wall - vier Bilder, die dreidimensional zum Eurofighter-Thema im Kreis rotieren - und keiner weiß, warum...

Es gibt aber auch Positives: So ist die ZiB durch die neue Präsentation durchaus spannender und abwechslungsreicher geworden - auch wenn sich einige erst an die neuen Gegebenheiten gewöhnen müssen. Und die ZiB20 hat am ersten Tag schon tatsächlich das Kunststück geschafft, in 7 Minuten den kompletten Nachrichtenüberblick inklusive Live-Einstiege übersichtliche rüberzubringen. Hut ab, da ist was gelungen.

Was den Rest der Reform betrifft, lassen wir aber mal die Fachleute der Print- und Online-Medien zu Wort kommen.

Die Presse:
„Oje-RF“: Rasant, aber blutarm
Mitten im 8ten:

„Wenn´s wenigstens gut gespielt wär´ und die Dialoge nicht so seicht.“ „Die Handlung ist bleich, bachen und wird atemlos nach dem nächsten Witz hechelnd abgespult – dabei sind die meist so steif, als hätten sie einen Stecken wo drin. Und Gerold Rudle ist NICHT lustig. Die Dialogschreiber glauben wohl, dass ein Satz, solange er nur ein Satz ist, auch irgendwas bedeutet.“
"Wie bitte?" - Bitte nicht
Peinlich, wie einander im „Infotainment-Magazin“ Moderatoren von Andi Knoll […] bis Roman Rafreider […] unterstellten, Vorbild für die neue Figur von Komiker Sacha B. Cohen zu sein – für den Nazi-TV-Moderator „Bruno“. […} Wie bitte? Das war schon alles? Bitte nicht!



Krone:
Großer Ärger über das neue 16:9 Format
Die Namens-Inserts erinnern an „Die Sendung ohne Namen“ und gemeinsam mit dem ORF-Logo und dem „Zeit im Bild“-Logo bleibt nicht mehr viel Platz auf dem Bildschirm. Große Aufregung herrscht auch über das 16:9-Format, das bei den meisten Bildschirmen oben und unten einen schwarzen Balken hat.
User-Votings
Mitten im 8en: 62,6% meinen „Eher nicht gelacht / Weggezappt“ oder „Lachen? Ich wollte weinen!“
Nur 34,5% sind von der neuen „Balken-ZiB“ nicht genervt
Wie bitte: Die meisten Wertungen erhält 5, nicht genügend mit 19,8%


Wiener Zeitung:
Von der Euphorie, mit der die neue ZiB angekündigt wurde, blieb nach der Premiere eine Mischung aus Retro-Design mit schaumgebremst eingesetzten Features. Gerald Gross moderierte zwei Beiträge vor der neuen Vidiwall mit einer Motivation, als hielte er ein Referat in einem besonders langewiligen Philosophie-Seminar. […] Überfordert wirkte hingegen Innenpolitikchef Hans Bürger, der im Gespräch mit Ingrid Thurnher nicht wirklich überzeuge konnte.


Heute:
Vom „Herzstück“ (Zitat: ORF-Programmchef Wolfgang Lorenz) zum „Stöhn-Test“: Die erste Folge der neuen Sitcom „Mitten im 8en“ enttäuschte. Schwache Dialoge, einfältige Schmähs und laienhafte Schauspieler.


Standard:
Mitten im 8en: Das Produkt kann man, auch nach endlosem Selbstlob, vorläufig höchstens als „ambitioniert“ bezeichnen. […] an der Umsetzung haperts noch arg


Österreich:
Einzig das "rote" Österreich schafft es, positive Kommentare zur ORF-Reform zu bekommen. Einfacher Trick: Es wurde nur rote Ex-ORF-ler und SP-Politiker befragt (Zilk, Broukal,...). Eine User-Umfrage, nach der die Mehrheit von der ORF-Reform enttäuscht war, wurde schnell wieder vom Netz genommen.

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Mit einem Gespräch mit dem Erfinder des Begriffs...
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Zuletzt aktualisiert: 12. Nov, 10:27

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