Sonntag, 24. Juni 2007

Goldenes Ehrenzeichen der JVP


Große Überraschung bei meinem Abschied von der Jungen ÖVP am Segelstrand: Für meine über 12-jährige Tätigkeit in der JVP wurde ich mit dem Golden Ehrenzeichen der JVP ausgezeichnet. Das war natürlich umso mehr eine Überraschung, als das Goldene Ehrenzeichen nur am Mitglieder der Bundesleitung und des Bundesvorstands vergeben wird und extra für mich eine Ausnahme gemacht wurde. Ich sag´s ganz ehrlich: Ich hab mich wahnsinnig gefreut.

Schon zuvor hatte mich Markus in Landespräsidium und Landesvorstand verabschiedet. Er hat selbst die Geschäftsführung der JVP Wien in jüngere Hände gelegt - Sebastian Kurz wird in einem Jahr auch offiziell als Landesobmann der JVP Wien gewählt werden.

Es war ein wirklich rührender Abschied. Praktisch gemeinsam sind Markus und ich in die JVP gekommen (er etwa 1 Jahr später) und praktisch gemeinsam ziehen wir uns zurück (wieder mit etwa 1 Jahr Abstand). Wir haben unheimlich viel gemeinsam durchgemacht, spannende, erfolgreiche Zeiten aber auch Krisen und schwierige Phasen. Es ist eine Zeit, die mir abgehen wird, aber jetzt gilt es, sich neuen Zielen zuzuwenden. Als sehr guter Freund wird mir Markus erhalten bleiben - und wir werden sicher gemeinsam noch viel erleben. Danke für die gemeinsame und spannende Zeit!

Sehr gefreut hat mich auch die überaus liebe und schon richtig übertrieben ehrende Lobrede von unserer JVP-Bundesobfrau AbgzNR Silvia Fuhrmann, da bin ich echt schon richtig rot geworden. Mich hat das echt unheimlich gefreut, das war ein krönender Abschluss meiner JVP-Karriere. Vielen Dank, liebe Silvia!

Besonders gefreut hat mich auch, dass viele Gäste aus meiner JVP-Zeit bei der Feier waren. Bundesgeschäftsführerin Michaela Mojzis, Bundesminister und Landesparteiobmann Gio Hahn, die ehemaligen Landesobleute Georg Haunschmidt und Manfred Juraczka, meine lieben JVP-Kollegen aus Penzing (mit Bezirksobfrau Manu, die schon im Landesvorstand ganz gerührt war und die tollen Fotos gemacht hat, war echt liiiiiiiiieb ;-), die Gemeinderäte Parzer, Stiftner und Anger-Koch (meine ehemalige Arbeitskollegin in der ÖVP Wien) und viiiiiiiele, viele andere, die ich gar nicht alle aufzählen kann.

Es war eine schöne und spannende Zeit in der JVP. Danke an alle, die das möglich gemacht haben, die mir einen so krönenden Abschluss bereitet haben und zu denen ich hoffentlich auch in Zukunft nicht ganz den Kontakt verliere.


Und zum Abschluss: Meine letzte Presseaussendung:

Presseaussendung auf OTS

OTS0029 5 II 0473 VPR0001 CI So, 24.Jun 2007

Innenpolitik/Kommunales/ÖVP/Parteien/Wien/JVP/Kroiher/Kurz

Sebastian Kurz geschäftsführender Landesobmann der Jungen ÖVP Wien

Utl.: Markus Kroiher übergibt den Großteil seiner Aufgaben an
Sebastian Kurz =

Wien (OTS) - Sebastian Kurz ist neuer geschäftsführender Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. Er wird gemeinsam mit dem amtierenden Landesobmann Markus Kroiher die Junge ÖVP Wien bis zum Landestag im Frühjahr 2008 leiten, bei dem er für das Amt des Landesobmanns kandidieren wird.

Sebastian Kurz, 20, Jus-Student, hat seine JVP-Laufbahn in der Jungen ÖVP "Innere Stadt" begonnen, deren Bezirksobmann er bis heute ist. Wichtigstes Ziel war für ihn immer, Politik für Jugendliche wieder attraktiv zu machen, Jugend und Politik zusammenzubringen. Dies geschah etwa bei Treffen mit Bundespolitikern im Parlament oder beim simulierten Bezirksparlament für junge Stadtbewohner.

Als wichtigstes Ziel nannte der neue geschäftsführende Landesobmann demzufolge auch die Stärkung des politischen Interesses der Wiener Jugend: "Wir wollen als Junge ÖVP Wien stark nach außen gehen, um möglichst viele Junge Menschen zu erreichen und sie für die Auseinandersetzung mit Politik begeistern." Sebastian Kurz sieht es auch als Aufgabe der Jungen ÖVP darauf zu achten, dass Wien für Junge Menschen nicht an Attraktivität verliert. Schwerpunkte werden selbstverständlich im Bildungsbereich gesetzt werden, aber auch die Imageverbesserung der Jugend sind Ziele der Zukunft.

Markus Kroiher und Sebastian Kurz werden die Geschicke der Jungen ÖVP bis zum Landestag gemeinsam leiten. "Nach 6 Jahren an der Spitze der Jungen ÖVP Wien und 13 Jahren Arbeit für die Junge ÖVP Wien ist es für mich an der Zeit, die Leitung der Jungen ÖVP Wien in jüngere Hände zu geben. Wir haben in dieser Zeit gemeinsam viel erreicht: Wir haben es geschafft, dass es in allen Wiener Bezirken wieder aktive Bezirksgruppen gibt. Mit unseren Themen wie der Startwohnung für Jugendliche, dem Kampf gegen die Wiener Kostenlawine gerade für Jugendliche, der Attraktivierung der Öffis (Stichwort "Gratisfahrt bei Hitzewelle") oder für ernstgemeinte Integration (schrittweise Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer) haben wir wichtige Schwerpunkte gesetzt", so Kroiher. "Dennoch ist uns nicht immer alles gelungen", gibt Kroiher zu. "So ist es inakzeptabel, dass für die ÖVP Wien bis heute kein Jugendvertreter im Gemeinderat sitzt. Für mich ist klar, dass bei den nächsten Wahlen der Landesobmann der Jungen ÖVP Wien unbedingt in den Wiener Gemeinderat einziehen muss."

Gleichzeitig zieht sich Gerhard W. Loub von seiner letzten Funktion in der Jungen ÖVP Wien zurück. Nach über 12 Jahren und Tätigkeiten (unter anderem) als Bezirksobmann und Pressereferent der Jungen ÖVP Wien und der Jungen ÖVP Penzing scheidet Loub aus Altersgründen aus. Für seine Verdienste um die Junge ÖVP erhielt Loub die höchste Ehrung der Jungen ÖVP - das goldene Ehrenzeichen. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der JVP Wien übernehmen in Zukunft Mag. Markus Benesch, 27, Klubsekretär im Rathausklub der ÖVP Wien und die Favoritnerin Anne Rothleitner-Reinisch, 25, Studentin und Pressereferentin der FCG.

Rückfragehinweis:

~
Rückfragehinweis:
Junge ÖVP Wien
www.jvpwien.at
Gerhard W. Loub, (scheidender) Pressereferent
Tel.: 06648592923
presse@jvpwien.at
~

Mittwoch, 20. Juni 2007

Heiß


Ok, es ist einfach nur noch heiß, da soll man einen klaren Gedanken fassen. Ich für meinen Teil ziehe es vor, Euch heute mit meinen politischen Ergüssen in Ruhe zu lassen und hoffe, dass die angekündigte Abkühlung möglichst bald kommt...

Montag, 18. Juni 2007

Abschied von der JVP Wien

(im Bild: Das Landespräsidium der JVP Wien, v.l.n.r.: Landesgeschäftsführer Silvio Frankl, Landesobmann-Stellvertreterin Bernadett Thaler, meine Wenigkeit - Gerhard W. Loub, Landesobmann Markus Kroiher, Nachfolger und designierter geschäftsführender Landesobmann Sebastin Kurz, Landesobmann-Stellvertreterin Lena Illchmann, Finanzreferent Michael krammer, Landesobmann-Stellvertreter Markus Wölbitsch, Landesreferent Markus Bensch)
(im Bild: Das Landespräsidium der JVP Wien, v.l.n.r.: Landesgeschäftsführer Silvio Frankl, Landesobmann-Stellvertreterin Bernadett Thaler, meine Wenigkeit - Gerhard W. Loub, Landesobmann Markus Kroiher, Nachfolger und designierter geschäftsführender Landesobmann Sebastin Kurz, Landesobmann-Stellvertreterin Lena Illchmann, Finanzreferent Michael krammer, Landesobmann-Stellvertreter Markus Wölbitsch, Landesreferent Markus Bensch)
EXKLUSIV in meinem Blog:
Am Freitag ist es soweit: Nach mehr als 12 Jahren nehme ich endgültig Abschied von der JVP Wien. Beim "Segelstrand Reopening" an der Alten Donau mit Landespräsidium, Landesvorstand und Feier gebe ich meine letzte Funktion in der JVP ab: die des Pressereferent der Jungen ÖVP Wien. Gleichzeitig übergibt Landesobmann Markus Kroiher, einer meiner besten Freunde, die Geschäfte an den künftigen geschäftsführenden Landesobmann der Jungen ÖVP Wien, Sebastian Kurz. Meine Nachfolgerin als Pressereferentin wird Anne Rothleitner-Reinisch, Pressereferentin der FCG.

Jetzt heißt es, sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Politisch werde ich mich etwas zurückhalten, jetzt ist erst mal mein Publizistik-Studium dran, was ich sonst so (ehrenamtlich) vorhab, werde ich wie immer laufend in meinem Blog berichten...

Sonntag, 17. Juni 2007

Feier

Feier
Brunch bei Christoph Stocker zur Feier seiner bestandenen Anwaltsprüfung. Nette Runde, viele alte Bekannte wiedergesehen. Und sehr groß aufgetischt. Ein wirklich netter, gemütlicher Sonntagnachmittag.

P.S.: Nachtrag zu Waldheim: Auch Presse-Chefredakteur Fleischhacker sieht Waldheim von den Linken ungerecht behandelt.
Zitat:: "Vor allem der Sozialdemokratie, die zur Zeit das Staatsoberhaupt und den Bundeskanzler stellt, stünde es gut an, sich für die niederträchtige Kampagne, zu der die berechtigte Kritik an Waldheims zögerlichem Blick auf die eigene Biografie mi ssbraucht wurde, zu entschuldige

Skurril

Motorrad-Kitsch
Beim OBI in Baumgarten: Ein Motorrad mit rosa Plüschbezug

Freitag, 15. Juni 2007

Trauer um Kurt Waldheim

Parte Kurt Waldheim
Mitten ins gestern eher ruhigere Tagesgeschäft platzte die Nachricht vom Tod Kurt Waldheims, eine Nachricht, die für Erschütterung gesorgt hat. Kurt Waldheim war als einziger österreichischer UNO-Generalsekretär einer der bedeutendsten Österreicher des 20. Jahrhunderts. Kurt Waldheim war aber auch eine der ganz tragischen Figuren der österreichischen Nachkriegszeit.

Als UNO-Generalsekretär hat Waldheim nicht nur in internationalen Krisen erfolgreich vermittelt, es ist auch ihm zu verdanken, dass Wien heute UNO-Standort ist. Doch trotz seiner Verdienst wurde Kurt Waldheim Opfer einer üblen Verleumdungskampagne. Angestiftet laut Aussagen der meisten Zeitzeugen von der SPÖ-Zentrale wurde Waldheim als Nazi und Kriegsverbrecher dargestellt - eine Sichtweise, die eine üble Verleumdung ist. Zeitzeugen erzählen, wie Waldheim unter dem NS-Regime zwar als Soldat aktiv war, wegen seiner NS-kritischen Haltung aber unter "kritischer Beobachtung" der Schergen der Nazis stand.

Dennoch hat Kurt Waldheim auch Fehler begangen - Fehler, die er als greiser Mann auch selbst eingestanden hat. Er hätte seine Zeit unter dem NS-Regime ungeschönt darstellen sollen - und er hätte nie sagen dürfen "Ich habe nur meine Pflicht getan".

Und gerade hier ist auch ein positiver Effekt des Skandals um Waldheim zu erkennen: Durch die Erkenntnis, dass das Dienen für ein Unrechtsregime als "Pflicht" betrachtet werden kann, wurde eine dringend notwendige Diskussion gestartet: Was ist "Pflicht"? Wie gehorsam muss ein Soldat sein, wenn er im Heer eines verbrecherischen Regimes dient? Wo beginnt die Pflicht zum Widerstand? Fragen, die schmerzvolle Vergangenheitsbewältigung bedeuteten, die aber endlich gestellt werden mußten.

Kein Verständnis aber habe ich für all jene, die Kurt Waldheim auf dieses traurige Kapitel seines Lebens reduzieren: Für linke Protagonisten wie Vranitzky, Rabinovici, Sinowatz oder Fischer. Sie müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie, die jetzt mit dem linken Mainstream schwimmen, den Mut gehabt hätten, im NS-Regime gegen den verbrecherischem Strom der Machthaber zu schwimmen. Ich glaube es jedenfalls nicht.

Kein Verständnis habe ich auch für den ORF, der in völliger Negierung des Objektivitätsgebots die "Würdigung" Waldheims auf eine Kritik seiner Präsidentschaft reduzierte und seine Verdienst als UNO-Generalsekretär und Außenminister in der Südtirol-Frage nur am Rande beleuchtet hat.

Kurt Waldheim war ein Mensch wie andere auch: Er hat große Verdienste um Österreich, aber er hat auch schwere Fehler begangen. Die Hetzjagd, die die Linken auf ihn veranstaltet hatten, hatte er sich aber nicht verdient. Die Geschichte wird Kurt Waldheim den Platz zuweisen, der ihm zusteht.

Mein Mitgefühl gilt an dieser Stelle seinen Angehörigen, seiner Frau Elisabeth, seiner Tochter und seinem Schwiegersohn Othmar Karas, die einen großen menschlichen Verlust erlitten haben.

Mittwoch, 13. Juni 2007

SOS Publizistik, II

Na, wer sagt´s denn. Mit dem nötigen Druck wird ja doch reagiert. Die Homepage der Studienrichtungsvertretung ist wieder online (war angeblich nur von 18. bis 20.5. offline, ich habe sie allerdings auch nachher nicht erreich). Und die "Wikipedia" der Publizistik ist auch online. Blöderweise halt unter einer anderen URL als auf der Publizstik-Homepage angegeben.

Gestern habe ich mich noch aufgeregt, dass die Studienrichtungsvertretung von der Publizistik-Homepage illegalerweise mit der Homepage der linken Fraktion der IG Publizistik verlinkt ist. Daraufhin erreichten mich wütende Proteste und Klagsdrohungen, die IG Publizistik legt großen Wert darauf, keine Fraktion zu sein. Daher ist auch die Verlinkung nicht illegal. (Hoffe, das ist damit klargestellt.)

Ich halte allerdings fest: Die IG Publizistik ist laut Eigendefinition keine Fraktion, aber gesellschaftspolitisch links orientiert. Dass die lt. Homepage der Publizistik aber offizielle Studienrichtungsvertretungs-Homepage aber mit der Homepage der IG Publizistik ident ist, ist mehr als seltsam. Wer sich davon überzeugen will: http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/

Was die Vertretung der Studierenden betrifft, so gibt es einige sehr engagierte Vertreter (sorry, wenn die sich mitangegriffen gefühlt habe)- sicher auch bei der StV Publizistik. Fakt ist aber, dass die StV telefonisch nicht erreichbar ist - zumindest praktisch nie zu den auf der HP angegebenen Zeiten (hab ich selber im letzten Jahr zig Mal ausprobiert bis ich´s aufgegeben habe). Per E-Mail gibt es im Normalfall allerdings recht rasche und brauchbare Reaktionen, wie ich hier auch betonen möchte.

Ärgerlich ist

* dass wir immer wieder Hefteln mit irgendwelchen linken Randthemen, für das KriVo (kritische Vorlesungsverzeichnis) aber ordentlich zur Kasse gebeten werden
* dass berufstätige Studierende stark benachteiligt werden und es keine Ansätze für die Vertretung ihrer Interessen gibt (zahlreiche Vorlesungen nur untertags, Bibliothek nur während der Bürozeiten von Montag bis Freitag geöffnet - also keine Chance für Berufstätige ohne Zeitausgleich oder Urlaub)
* dass die Homepage der StV Publizistik bis kurz vor der ÖH-Wahl kaum aktualisiert wurde
* dass die Wikipedia der Publizistik - eigentlich eine Superidee - praktisch überhaupt nicht aktualisiert wird
* dass Studierende zu oft auf sich selbst gestellt sind

Also: es ist nicht alles so rosarot, wie es die IG Publizistik darstellt. Aber die StV-Homepage und die Wikipedia Publizistik sind wieder online. Immerhin ein Fortschritt, denn genau darum ist es mir erst Mal gegangen. Danke dafür!

P.S.: Die Behauptung, ich hätte den Vorwurf der schlechten Erreichbarkeit der StV Publizstik "erlogen" weise ich zurück. Ich habe 1) von der momentanen Erreichbarkeit gesprochen 2) von der telefonischen Erreichbarkeit gesprochen. Beide Vorwürfe waren vollinhaltlich zutreffend.

Dienstag, 12. Juni 2007

SOS Publizistik

Die Wahl ist geschlagen, die AG hat an der Publizistik (angeblich) 11% gewonnen. Die Reaktion: Seit der Wahl sind die Homepage der Studienrichtungsvertretung und die Wikipedia der Publizistik spurlos verschwunden. Eine erste Nachfrage hat ergeben, dass die von allen für die Studienrichtungsvertretungs-Homepage gehaltene Seite in Wirklichkeit die Homepage der linken IG Publizistik war und die Verlinkung daher illegal.

Was soll´s, wen interessiert dort das parteipolitische Hick-Hack. Wir als Studenten brauchen Anlaufstellen, Information im Internet und Möglichkeiten uns auszutauschen. Aber das wird nicht mehr geboten.

Ich habe jetzt mal im Publizistik-Forum einen Thread eröffnet und bin gespannt auf Reaktion, hier der Link: http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/php/forum/viewtopic.php?t=28994.

Ich bleib auf jeden Fall dran, so geht das nicht weiter...

ULP

Post: Paketnachverfolgung
Ja, ja unsere liebe Post. Letzten Dienstag habe ich bei Conrad eine Bestellung aufgegeben, die am Mittwoch zur Post gegangen ist. Über die Nachverfolgung auf der Post-Homepage kann ich den genauen Verlauf der Zustellung verfolgen. Seit Mittwoch. Und dort sehe ich: Mein Paket liegt im Verteilzentrum. Seit Mittwoch. Unverändert. So viel zum Thema Service.

P.S.: Meine Bestellung von DVD-Rohlingen aus Luxemburg ist schon gestern eingetroffen. Das Paket hat seit letzter Woche 940 Kilometer zurückgelegt. Das Paket von Conrad hat in der Zeit exakt 0 Kilometer zurückgelegt. Im Postverteilzentrum.

Montag, 11. Juni 2007

Friendly Fire

Hütter in der ORF-Pressestunde
Unterrichtsministerin Schmied nach ihrem glorreichen Sieg über Parteichef Gusenbauer in der Causa Staatsoper gestern erstmals in der ORF-Pressestunde: Ein spannender Termin. Passiert ja nicht alle Tage, dass eine Neo-Ministerin einen Bundeskanzler in die Schranken weist.

Die Befragung wurde durch die Journalistenbesetzung der Pressestunde dann mehr als skurril. Frido Hütter von der "Kleinen Zeitung" (die sonst ja eher für seriösen Qualitätsjournalismus steht) wirkte eher wie ein Vertreter der Sozialistischen Korrespondenz denn als objektiver Journalist. Jede 2. Frage war, warum die Gesamtschule nicht kommt, wo doch alle wissen, dass Gesamt- und Ganztagsschule das einzig Seligmachende in der Bildungslandschaft sind. Das belegte er mit nicht nachvollziehbaren Beispielen ("in Graz sehen wir ja, dass das funktioniert" - Anm. des Bloggers: Wo sind dafür die Belege?!?) und Propagandaphrasen.

Es ist immer gut, wenn Journalisten nicht auf dem Mainstream daher schwimmen oder kritisch hinterfragen. Was Herr Hütter hier aber geboten hat, war eine Schmierenkomödie aus der untersten Schublade. Statt der in der Pressestunde üblichen kritischen Hinterfragung gab´s "friendly fire" zur Unterstützung der SP-Hardliner. Ich bin gespannt, wann Hütter Pressesprecher von Schmied wird.

P.S.: Apropos ORF: Heute in NEWS Networld (http://www.networld.at/index.html?/articles/0724/10/175581.shtml) ein ganz interessanter Artikel über den ORF als öffentlich-rechtlichen Sender nach der Wrabetz-Reform: Mehr Wiederholungen als auf ARD und ZDF, weniger Information als auf deutschen Privaten. Jetzt sind langsam Konsequenzen gefragt...

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